Dr. Philipp Bouteiller

Was muss man über Sie wissen?

Vielleicht beschreiben mich Familienvater, Wahl-Berliner, „Airport-Upcycler“ und großer Fan nach-haltiger Innovationen ganz gut. Mich treibt die Frage an, wie es uns gelingen kann, intelligente, lebenswerte und ressourcenschonende Städte zu schaffen. Das ist für mich Passion und Profession zugleich. Denn seit 2012 verantworte ich als Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH mit Berlin TXL das europaweit größte Entwicklungsprojekt für urbane Technologien und Smart Cities.

Darüber hinaus lehre ich im Rahmen einer Professur für Digital Business und Smart Cities an der Exponential University Potsdam. Studiert habe ich an der Hochschule der Künste Berlin und an der London School of Economics and Political Sciences, wo ich zunächst einen Master of Science erlangt und danach im Bereich Internationales Management und Sozialpsychologie promoviert habe. An-schließend war ich beim Beratungsunternehmen McKinsey sowie als IT-Unternehmer und Strate-gieberater tätig.

Für welches Thema stehen Sie?

Nachhaltigkeit für die Städte von morgen; für die Versöhnung von Mensch und Natur. Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Das ist eine enorme Herausforderung. Wir wollen mit unserem Projekt Berlin TXL einen Beitrag dafür leisten, indem wir vieles von dem, was man machen müsste, im Kleinen ausprobieren. Um es dann – wenn es funktioniert – auch wirtschaftlich tragfähig zu machen. Dieser Pilotgedanke, dieses Experimentieren, leitet uns bei unserer Arbeit.

Die Wissensstiftung ist eine gute Sache, weil sie einen wertvollen Pool zum Wissen über nachhaltiges Planen und Bauen schafft. Wissen zu teilen, heißt Wissen zu potenzieren. Wir werden so schneller und besser darin sein, eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten. Und diese Aussicht ist wunderbar.

Wie wollen Sie die Welt besser machen?

Indem wir mit Berlin TXL mutig neue Wege gehen, indem wir innovative Ansätze in realitas erproben und indem wir unser Ziel, Mensch und Natur wieder in Einklang zu bringen, dabei nie aus dem Blick verlieren.